Anna-Catrina Walt
übernimmt neu das Präsidentenamt des Sportvereins Wildhaus - Alt St.Johann.
In der Debatte um Wil West wird von den Gegnern und Verhinderern mit falschen und irreführenden Behauptungen Stimmung gemacht. Unter anderem stellen sie den Verkaufspreis falsch dar und behaupten, das Land würde für 53 Franken pro Quadratmeter quasi verschenkt. Diese gezielte Desinformation ist unerträglich, denn die Gegner lassen die Stimmbürger bewusst im Dunkeln darüber, wie sie auf diesen Preis kommen. Wer rechnen kann, findet schnell heraus, dass der Verkaufspreis von 20,34 Millionen Franken geteilt durch die 124'620 Quadratmeter einen Preis von 163 Franken pro Quadratmeter ergibt. Das ist für völlig unerschlossenes Industrieland ein marktkonformer Preis. Dass der Verkaufserlös dem Kanton St.Gallen nicht vollumfänglich verbleibt, ist klar. So muss er – wie jeder Private auch – unter anderem die gesetzliche Mehrwertabgabe leisten, wenn Landwirtschaftsland eingezont und verkauft wird. Deswegen wird aber nicht der Verkaufspreis tiefer, wie die Gegner scheinbar rechnen. Zudem finanziert der Kanton St.Gallen Landwirten in der Region Wil auf einer Fläche von 47'000 Quadratmeter freiwillige Bodenverbesserungen im Wert von 3,8 Millionen Franken. Wer gegen Wil West ist, mag diesen Landwirten also auch diese Bodenverbesserungen und höhere Erträge nicht gönnen. Die Gegner rechnen auch diese Investition vom Verkaufspreis ab, ohne dies dem Stimmbürger transparent zu machen, und kommen mit ihren Rechenspielen irgendwie auf die 53 Franken. Dies ist nicht nur falsch, sondern auch nicht seriös.
Adrian Gmür, Bütschwil
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