Roger Eberhard
freut sich als Präsident auf die Fasnacht Kaltbrunn.
Haben Sie kürzlich eine deutlich teurere Rechnung für die Strassenverkehrssteuern erhalten? Dies liegt am sogenannten «Bonus- und Malus-System», welches der Kantonsrat unsinnigerweise vor rund einem Jahr beschlossen hat. Mit diesem System erhalten Elektrofahrzeuge und andere energieeffiziente Autos einen Rabatt auf die Strassenverkehrssteuer von bis zu 50 Prozent. Auf der anderen Seite bezahlen weniger «effiziente» Fahrzeuge einen Malus – also einen Steuerzuschlag – von aktuell 25 Prozent. Die Regierung könnte diesen Zuschlag sogar jederzeit auf 50 Prozent erhöhen. Zusätzlich erfolgt die Besteuerung nicht mehr alleine nach dem Gewicht, sondern neu auch nach der Leistung des Fahrzeugs. SVP-Kantonsrat Lukas Huber erinnerte die anderen Parteien in der Kantonsratsdebatte daran, wer durch diese Steuererhöhung zur Kasse gebeten wird: Es sind 4x4-Fahrzeuge, auf welche ländliche Gebiete und Bergregionen in den Wintermonaten angewiesen sind. Es sind Familienautos, beispielsweise Fahrzeuge mit sieben Sitzen. Und es sind Personenwagen, die landwirtschaftlich oder gewerblich genutzt werden. Oder einfacher gesagt: Die Kosten bezahlen die Toggenburgerinnen und Toggenburger! Denn gerade in unserem Tal sind Viele auf das Auto angewiesen, um beispielsweise den Arbeitsweg zu bestreiten oder die tägliche Arbeit im Gewerbe und in der Landwirtschaft zu erledigen. Und es ist der Mittelstand, der sich kein teures Elektroauto leisten kann. Leider stand die SVP bei der Bekämpfung dieser Änderungen im Kantonsrat alleine da. Die anderen (bürgerlichen) Kantonsräte halfen aktiv mit, dass dieses grün-ideologische Umerziehungsprojekt zu Lasten der Autofahrerinnen und Autofahrer eine Mehrheit fand. Wir Toggenburger SVP-Kantonsräte setzen uns weiterhin für tiefe Steuern ein.
Mirco Gerig, Mosnang;
Lukas Huber, Unterwasser;
Fredy Louis, Ennetbühl;
Ivan Louis, Neu St.Johann;
Bruno Schweizer, Brunnadern;
Christian Vogel, Dietfurt
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