Jonas Büchel
möchte mit Wird Führungspersonen zu Coaches machen.
Am 19. November 2023 sagten 69 Prozent der Bevölkerung von Bütschwil-Ganterschwil Nein zum unnötigen Aus- und Umbau der Ottilienstrasse. Das St.Galler Baudepartement hat leider grosse Mühe mit Volksentscheiden vor Ort. Deshalb bringt es die Ottilienstrasse nochmals. Leider gehört dazu auch wieder ein durchgängiges Trottoir auf der rechten Seite (Seite Restaurant Wies). Dafür werden alle Grundeigentümer auf dieser Seite enteignet. Wir verlieren durch die Enteignung aber nicht nur Boden, sondern auch dringend notwendige Parkplätze. Zudem führt das Trottoir zu gefährlichen Situationen bei unserer Tiefgaragenausfahrt und das Restaurant Wies als bald letztes Restaurant im Dorf verliert 8 Parkplätze. Bei nur 1500 Fahrzeugen pro Tag ist ein beidseitiges Trottoir auch gar nicht notwendig. Durch Flawil fahren über 10’500 Fahrzeuge pro Tag und es gibt kein beidseitiges Trottoir. Es geht dem Kanton um reine Ideologie und Bürokratie. Für mich ein schwerer Verstoss gegen die Abstimmung 2023. So macht das Abstimmen keinen Sinn mehr. Die Diskussionen um die Ottilienstrasse haben wir nur, weil sie eine Kantonsstrasse ist. Eine Kantonsstrasse ist sie nur darum, weil es der Gemeinderat 2012 so beantragte. Korrigieren wir diesen Fehler und holen wir uns die Ottilienstrasse endlich als Gemeindestrasse zurück. Das ewige Diktieren aus St.Gallen muss ein Ende haben. Es ist unsinnig, dass eine Kantonsstrasse mitten durchs Dorf führt, wenn wir den Verkehr doch mit der Umfahrung hinausbringen wollten. Dazu ist die Ottilienstrasse als Kantonsstrasse zu schmal und kreuzt erst noch den Fussgängerstreifen zwischen Primarschule und Oberstufe. Wenigstens kämpft das Komitee für echte flankierende Massnahmen (Keflam) um Rutz, Schuler und Vogel noch für das Eigentum, die Volksentscheide und den gesunden Menschenverstand. Ich verlange jetzt vom St.Galler Baudepartement, dass es das neue Trottoir rechts aus seinen Plänen streicht. Und ich verlange vom Gemeinderat Bütschwil-Ganterschwil, dass er sich endlich für seine Steuerzahler einsetzt.
Armin Meier, Bütschwil
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