Nadja Waldis
engagiert sich bei "UznerFamilien" für die Adventsfenster.
Susan von Aarburg bei der Arbeit zum Munibild für Schwingerkönig Orlik.
Mit der Krone, aber ohne Muni, kehrte der Schwingerkönig Armon Orlik vom Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest aus dem Glarnerland zurück in seine neue Heimatstadt Rapperswil-Jona.
«Ich nehme nicht den Muni, ich bin kein Bauer, sondern Holzbau-Ingenieur», sagte der frisch gekrönte Schwingerkönig zu seinem Preis und sackte dafür den Gegenwert ein. Ein Schwingerkönig ohne Stier? Das kann nicht sein, dachte sich Susan von Aarburg. Die Künstlerin aus Benken hatte in diesem Jahr die grosse Ehre, Siegermuni Zibu für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest Glarnerland+ 2025 zu malen. Eine Aufgabe, die die gebürtige Glarnerin, mit Stolz erfüllte, wie sie erzählt. Und wie kommt man dazu, einen Esaf-Siegermuni zu zeichnen? «Ich kenne die Züchterfamilie und habe den Muni immer wieder gesehen – in der Natur, in den sozialen Medien oder in der Zeitung», erinnert sich von Aarburg. Der liebliche Blick und das krause Haar haben es ihr sofort angetan und sie nicht mehr losgelassen. «So fragte ich die Besitzer, ob ich den Muni malen darf», erzählt die Malerin. Sie wurde an die Verantwortlichen des Esaf 2025 verwiesen. «Diese und der Sponsor, die Genossenschaft der Schweizerischen Kräuterkäsefabrikanten, waren von meiner Idee begeistert», so von Aarburg, «dass aus dem Munibild dann so eine grosse Geschichte wird, hätte ich nie gedacht, aber freut mich ganz besonders.» Sechs Mal habe sie den Zibu bisher auf der Leinwand verewigt, berichtet von Aarburg, der für Armon Orlik ist die Nummer sieben. Der Schwingerkönig wünschte sich ein rotes Bild. «An der Glarner Messe habe ich live gemalt», so Susan von Aarburg, «auf dem zweiten Zibu-Bild haben über 100 kleine und grosse Künstler mitgewirkt.» Nun bekommt der Schwingerkönig den Glarner Zibu doch noch – und das gleich doppelt. Die Übergabe der Werke wird am Samstag, 22. November, stattfinden. ⋌hem
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