Raphael Gygax
ist der OK-Präsident des "The Little Big Festival" in Lichtensteig.
Der Gemeinderat möchte, dass der Voraplenexpress auch in Schmerikon hält.
Im Rahmen der Vernehmlassung zum Fahrplanentwurf 2027 fordert der Gemeinderat Schmerikon eine erneute Überprüfung des Interregio-Halts des Voralpenexpress (IR-VAE) in Schmerikon. Der Halt habe absolute Priorität vor anderen ÖV-Projekten.
Schmerikon Mit der Inbetriebnahme der Doppelspur Uznach–Schmerikon und dem Fahrplan 2024 kam es aus Sicht der Gemeinde zu einem erheblichen Leistungsabbau. Genannt werden der Verlust der Direktverbindung nach St.Gallen, zur Innerschweiz und ins Tessin sowieäusserst knappe Anschlussverbindungen in Rapperswil und Uznach mit häufigen Anschlussbrüchen infolge Verspätungen und Gleisänderungen.
Weiter werden längere Reisezeiten und Umwegfahrten sowie knappe Anschlussverbindungen mit Perronwechsel in Uznach kritisiert. Damals wie heute werde argumentiert, es würden entscheidende Sekunden aufgrund der Fahrplanzwänge an neuralgischen Punkten des Netzes für den Halt des IR-VAE in Schmerikon fehlen, beispielsweise bei der Kreuzung in Pfäffikon oder im langen, einspurigen Rickentunnel. Diese Begründung stellt der Gemeinderat aufgrund der Erfahrungen mit dem bald dreijährigen Betriebskonzept infrage. Besonders wird auf das kantonale Schwingfest vom 31. Mai verwiesen: «Dort war der Halt des IR-VAE und der S4 in Schmerikon problemlos machbar.»
Der Gemeinderat Schmerikon gelangt daher mit dem Hinweis an Region und Kanton, dass der Beitrag eines Busbetriebes zu den Tagesspitzenstunden in das Industriegebiet Buech, wie derzeit diskutiert, für die Lösung von Schmerikons ÖV-Defiziten vernachlässigbar ist. Er beantragt hingegen eine auf Fakten basierte Überprüfung des IR-Halts in Schmerikon. ⋌pd/shs
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