Désirée Leuzinger
kann das 40-jährige Jubiläum der Tanzbodensurris kaum erwarten.
Rund eine halbe Million Besucherinnen und Besucher zählte das Organisationskomitee an den drei Festtagen in Mollis – das Verkehrskonzept kann als Erfolgsfaktor für die gelungene Durchführung des Esaf 2025 Glarnerland+ bezeichnet werden.
Region Mit dem in Rapperswil-Jona lebenden Orlik Armon ist ein Mitglied des Nordostschweizer Schwingerverbandes Schwingerkönig in der ausverkauften Glarnerland-Arena geworden. Der Schlussgang zwischen Giger Samuel und Schlegel Werner aus dem Toggenburg endete gestellt. Das bedeutete, dass Orlik die höchste Punktzahl erreichte, Festsieger und Schwingerkönig wurde. «Die Emotionen sind riesig, ich bin einfach nur glücklich», sagte der frisch gekürte Schwingerkönig nach seinem Sieg in der ausverkauften Glarnerland-Arena. Am Sonntagnachmittag fand zudem der Finalwettkampf mit dem Unspunnenstein statt. In der Glarnerland-Arena stiess Mauro Betschart den 83,5 Kilogramm schweren Stein am weitesten (3,98 Meter) und siegte vor Urs Hutmacher.
«Wir sind rundum zufrieden und konnten sogar die kühnsten Erwartungen übertreffen», sagte Jakob Kamm sichtlich stolz an der Medienschlusskonferenz. Seine Einschätzung münzte der Präsident des Organisationskomitees nicht nur auf die sportlich hochwertige Kost. Vielmehr umschrieb er damit seine Gemütslage zur organisatorischen Meisterleistung, die ihm auch vom Obmann des ESV, Markus Lauener, bescheinigt wurde.
Rund eine halbe Million Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, das Glarnerland und die Plus-Region von Freitag, 15. August bis Sonntag, 31. August zu besuchen. Mehr Schwingfestbesuchende als erwartet sind mit der Bahn angereist. Die Extrazüge der SBB, der Südostbahn und die Regelzüge waren bis am Sonntagabend besser ausgelastet als erwartet werden durfte. Insgesamt kamen für die An- und Rückreise 500 Extrazüge mit 170'000 Sitzplätzen zum Einsatz. Daneben verkehrten die fahrplanmässigen Züge. Friedlich war die Stimmung generell in und um das Festgelände herum. Die Verkehrs- und Perso-nenlenkungsmassnahmen haben funktioniert. Auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und liess am Sonntag die den Festplatz umgebende Bergkulisse eindrücklich leuchten. Der OK Präsident dankte auch den über 9000 Gastgeberinnen und Gastgebern, den freiwilligen Helfern, den sieben Königspartnern, allen Sponsoring- und Gabenpartnern, den Angehörigen von Militär und Zivilschutz und allen, die durch ihre Unterstützung zum grossen Erfolg des Esaf 2025 beigetragen haben. Sein Dank galt zudem allen Glarnerinnen und Glarnern, insbesondere den Anwohnerinnen und Anwohnern der angrenzenden Quartiere.⋌pd
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