Jonas Büchel
möchte mit Wird Führungspersonen zu Coaches machen.
Ein besonderes Highlight am 19. April ist das Werner-Treffen. Seit rund 50 Jahren treffen sich die Werner im Linthgebiet zum Namenstag. Die Männerrunde feiert dann am runden Tisch, geniessen einen Ausflug oder eine Besichtigung.
Benken Leider ist Werner nicht mehr der häufigste Taufname, trotzdem wurde der Werner-Tag 2026 speziell gefeiert. Zur 50. Tagung wurde nicht nur der Werner eingeladen, sondern auch seine Partnerin. Im Restaurant «Bretzelstube» in Benken durften die Organisatoren Werner Rüegg (Benken), Werner Blöchlinger (St.Gallenkappel) und Werner Hofstetter (Uznach) über 60 Gäste begrüssen. Werner Rüegg orientierte über Vergangenes und Zukünftiges und Werner Hofstetter erzählte aus dem Lebenslauf. Als 17-jähriger Jüngling arbeitete er in einem Rebberg. Am Karfreitag besuchte er die Ostervorbereitung in der Dorfkirche. Da sein Arbeitgeber eine jüdische Familie war, ertrugen sie die Frömmigkeit von Werner nicht und töteten ihn nach dem Kirchgang. Mit einem Schiff fuhren die Familienmitglieder Richtung Mainz und legten die Leiche in eine Höhle. Später wurde an gleicher Stelle eine grosse Wallfahrtskirche errichtet, die von Gläubigen gut besucht wurde. Wieder in der Gegenwart zurück, konnte eine spezielle Ehrung vorgenommen werden. Der 94-jährige Werner Fleischmann (Lachen) stand stramm neben dem quirligen Werner Fäh (Benken) mit gerade einmal sechs Lebensjahren. Das Novum wurde noch spannender, denn auf dem «Neuhof» in Benken wohnt Grossvater Werner, Vater Werner und Junior Werner. Nach dem speziellen Jubiläumsessen sorgte Music Werni für Partystimmung. Schlager, alte Hits und Volksmusik animierten zum Tanz. Die Werner haben den Jubiläumsanlass in toller Stimmung erlebt und viele Freundschaften geschlossen. Das nächste Werner-Treffen am 19. April 2027 organisieren wieder die drei Werner aus dem Linthgebiet.
⋌pd
Lade Fotos..