Roger Eberhard
freut sich als Präsident auf die Fasnacht Kaltbrunn.
Der Verein "IG Vernünftige Thursanierung Wattwil" betont die Wichtigkeit der ausgewachsenen Alleebäume für die Natur.
Die anhaltenden Diskussionen zur Thursanierung in Wattwil bewegen auch im neuen Jahr. Daher äussert sich erneut der Verein «Interessensgemeinschaft (IG) Vernünftige Thursanierung Wattwil».
Wattwil Mit ihren rund 450 Bäumen ist die Wattwiler Thurallee einzigartig in der Schweiz und ein beliebtes Naherholungsgebiet, heisst es vonseiten des Vereins «IG Vernünftige Thursanierung Wattwil». Die Allee bekämpfe wirksam die Klimaerwärmung, denn im Sommer spenden die vielen prächtigen Bäume wohltuenden Schatten und kühlen die Luft und das Wasser merklich ab. Dennoch attestiert der kantonale Geodatensatz «Beschattung Fliessgewässer» von 2024, dass die Thur in Wattwil schon heute ungenügend beschattet ist. Zudem hat der Kanton die Absicht, seine Fliessgewässer auf einer Länge von 100 Kilometern mittels Neupflanzungen zusätzlich zu beschatten. Aus ökologischen Gründen und als Wahrzeichen von Wattwil steht die Thurallee somit zu Recht unter einer Schutzverordnung der Politischen Gemeinde.
Der Verein «IG Vernünftige Thursanierung Wattwil» kritisiert, dass der Kanton diesen gesetzlichen Schutz nun mit Unterstützung von Umweltorganisationen und Links-Grün aushebeln wolle. Dies, indem rund 200 überwiegend ausgewachsene und biologisch besonders wertvolle Bäume gefällt werden. Auch wenn diese danach durch Jungbäume ersetzt werden, dauert es Jahrzehnte, bis die Natur diese Abholzung wieder aufgeholt hat. Die in dieser Zeit klaffende Lücke wiegt äusserst schwer, weil die ökologische Leistung eines ausgewachsenen Baumes hundert Mal grösser sei als die eines Jungbaumes, so der Verein.
Der Verein «IG Vernünftige Thursanierung Wattwil» betont: «Dieses kostspielige rigorose Vorgehen wider Vernunft und Natur ist weit entfernt von einer «ökologischen Aufwertung», denn die geplante Thursanierung wird während Jahrzehnten die Klimaerwärmung fördern.» ⋌pd
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