Miss Helvetia
tritt am 16. Oktober mit ihrem neuen Album im Dömli in Ebnat-Kappel auf.
Was vor über 25 Jahren als private Hilfsaktion des Ehepaars Idda-Marie und Karl Kempf-Delacôte aus Schänis begann, feiert heute ein stolzes Jubiläum.
Schänis Seit einem Vierteljahrhundert leistet die Stiftung Car Elvetia unermüdliche Direkthilfe im Nordosten Rumäniens. Es ist ein Jubiläum des Dankes – und ein tiefes Andenken an die treibende Kraft der inzwischen verstorbenen Mitgründerin Idda-Marie Kempf. Wer auf die Anfänge der Stiftung Car Elvetia blickt, erkennt eine tiefe Verbundenheit zu einer der ärmsten Regionen Europas. Schon bei ihrer ersten gemeinsamen Reise durch Rumänien stellten Idda-Marie und Karl Kempf-Delacôte fest: Je weiter man nach Osten reist, desto augenfälliger wird die Armut. Im äussersten Nordosten, direkt an der Grenze zu Moldawien, stiess das Ehepaar schliesslich auf eine Gemeinde, deren Zustand tiefe Spuren bei ihnen hinterliess. Zerfallene Kindergärten und marode Schulhäuser prägten das Bild. Es schien unbegreiflich, wie unter solchen Bedingungen überhaupt noch ein Alltag funktionieren konnte. Noch dramatischer zeigte sich die Situation in den fünf umliegenden Aussengemeinden, zu denen teilweise nicht einmal befestigte Strassen führten. Für die Fmilie Kempf stand sofort fest: Hier darf man nicht wegschauen – hier muss gehandelt werden.
Von der Nothilfe zur nachhaltigen Struktur
In den darauffolgenden Jahren lernte das Ehepaar immer mehr Orte in der Region kennen. Der Bedarf an Hilfsgütern war und ist bis heute riesig. An erster Stelle stand immer die Existenzsicherung: Nothilfe durch die Lieferung von Lebensmitteln, Bekleidung und Verbandstoffen sowie Schulmaterial für die Kinder, um ihnen eine Perspektive zu bieten. Doch die Car-Elvetia-Stiftung ging von Anfang an einen Schritt weiter als blosse Verteilung. Das Ziel war Nachhaltigkeit. Durch die Initiative und die konkreten Vorschläge der Gründer liessen sich vor Ort immer wieder Menschen motivieren, selbst mit anzupacken. Gemeinsam wurden Gebäude instand gesetzt, Spitäler, Schulen und Kindergärten geflickt. Bestückt wurden diese erneuerten Institutionen anschliessend mit Mobiliar und funktionalen Hilfsgütern aus der Schweiz.
Ein Vermächtnis, das bis heute weiterlebt
Ein besonders schöner Erfolg dieser langfristigen Strategie zeigt sich darin, dass die Stiftung nicht dauerhaft als Verwalter auftreten muss. Zahlreiche Projekte, die sich über die Jahre hinweg stabil entwickelt hatten, konnten schrittweise in die Hände lokaler Verantwortlicher übergeben werden. Obwohl Idda-Marie Kempf-Delacôte heute schmerzlich vermisst wird, lebt ihre Vision in jedem dieser Projekte weiter. Bis heute steht Karl Kempf mit den
Leitungen der bereits übergebenen Hilfsprojekte in engem Kontakt. Bei seinen regelmässigen Besuchen vor Ort steht er den lokalen Teams weiterhin mit Rat und Tat zur Seite – ganz im Sinne des gemeinsamen Lebenswerks.
Jeder Franken fliesst direkt: Werden Sie Teil der Hoffnung
Dank der Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender konnte das, was einst als private
Initiative in Schänis begann, Schritt für Schritt zu einem verlässlichen Pfeiler der Hoffnung im Osten Rumäniens ausgebaut werden. Ein Jubiläum, das zeigt, wie viel bewegt werden kann, wenn Entschlossenheit auf gelebte Solidarität trifft. Die Armut in Rumänien ist nach wie vor bitterer Alltag für viele Familien. Die Stiftung Car Elvetia kennt die Schicksale und überprüft die soziale Situation der Betroffenen regelmässig persönlich. Seit über 25
Jahren ist es den Initianten immer noch wichtig mitzuteilen: Die finanzielle Unterstützung kommt auf direktem Weg bei den Bedürftigen an. Da die administrativen Kosten vollständig von Car Elvetia getragen werden, wirkt jeder gespendete Franken direkt vor Ort.
pd/hem
Lade Fotos..