Jonas Büchel
möchte mit Wird Führungspersonen zu Coaches machen.
Die Gefühle von Kindern sind wichtig.
Mitte März trafen sich Betreuungspersonen in Schänis zu einer Weiterbildung zum Thema «Stark und sicher im Umgang mit Kinderemotionen».
Schänis Referentin des Abends war die psychosoziale Beraterin Maren Tromm. Die Weiterbildungen von Tagesfamilien Linthgebiet sind für Betreuungspersonen obligatorisch und tragen zur Qualitätssicherung in der Tagesfamilienarbeit bei. Gleich zu Beginn gelang es der Referentin, die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden zu gewinnen. Anhand eines persönlich formulierten Perspektivenwechsels zeigte sie auf, wie stark unsere eigene Haltung beeinflusst, wie wir Situationen wahrnehmen und bewerten. In abwechslungsreichen Sequenzen vermittelte Maren Tromm Grundlagen zu Entwicklungszyklen von Kindern – vom Ankommen und Sein über das Tun und Denken bis hin zur Entwicklung von Fertigkeiten und Integration. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, Gefühle zu benennen und zu verstehen. Immer wieder wurden die Betreuungspersonen in Diskussionen und kurze Übungen einbezogen, was zu angeregtem Austausch und einer offenen Atmosphäre führte. Ein zentraler Gedanke des Abends war, dass Kinder Entwicklungsschritte auch später nochmals durchlaufen können. Betreuungspersonen leisten dabei wertvolle Arbeit, indem sie Kindern Raum geben, Erfahrungen zu machen und Gefühle wie (Vor)Freude, Aufregung, aber auch Wut, Trauer und Enttäuschung auszudrücken. Zum Abschluss reflektierten die Teilnehmenden eigene Erfahrungen oder analysierten anhand eines Fallbeispiels die Gefühlslage eines Kindes. Die Referentin betonte: Perfekte Reaktionen sind nicht immer möglich. Entscheidend ist, offen zu bleiben, und neue Wege auszuprobieren, damit die Verbindung zum Kind und der Betreuungsalltag Zufriedenheit, Bereicherung und vielleicht sogar ein kleines Stückchen Glück erfährt.
⋌pd
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