Félix Brunschwiler
zeigt sich enttäuscht über das Nein zur Tiefgarage in Schmerikon.
Zum ersten Mal wurde letzten Samstag an der Seechilbi der Schmerkner Kultur- und Sportpreis verliehen. Die Bevölkerung konnte die Gewinnerinnen und Gewinner selbst nominieren und wählen.
Schmerikon An der Seechilbi in Schmerikon gab es in diesem Jahr gleich zwei Neuheiten: Zum einen feierte mit dem Alpenblitz die erste Achterbahn Premiere. Zum anderen konnten die Schmeriknerinnen und Schmerkner erstmalig den Kultur- und Sportpreis vergeben. Hierfür konnte die Bevölkerung selbst Vereine für die Kategorien Kultur, Tatkraft sowie Sport nominieren. «Insgesamt wurden gut 15 Vereine nominiert», erzählte Thomas Kuster vom OK der Seechilbi. Aus diesen wurde dann für jede Kategorie ein Gewinner gewählt.
Diese wurden am Samstagabend um 19 Uhr im Burlet-Solar-Festzelt bekanntgegeben. Sven Burlet, im Gemeinderat zuständig für das Ressort Kultur und Sport, überreichte die Auszeichnungen. In der Kategorie Kultur wurde die Bibliothek Schmerikon geehrt. Den Preis in der Kategorie Tatkraft erhielten die Jungwacht & MÄGS, während sich die Pontoniere Schmerikon in der Kategorie Sport durchsetzten. Als Preis gab es jeweils einen Flaschenkühler aus Samtstein vom Obersee, eine Flasche Wein und Gutscheine aus lokalen Gastrobetrieben.
Durch den Abend führte Gastgeber Cony Sutter. Es mache ihn stolz, Teil des Kultur- und Sportpreises zu sein. «Es ist ein Preis, der uns alle betrifft», sagt er. «Praktisch jeder ist auf irgendeine Art und Weise mit einem Verein verbunden.» Mit der Neulancierung der Seechilbi im Jahr 2025 sei jetzt der Moment gekommen, die Arbeit und Leistung der Vereine zu würdigen. Dieser Meinung ist auch Gemeindepräsident Felix Brunschwiler. «Die Vereine machen so viel für unser Dorf, da kann man auch mal etwas zurückgeben», betont er. «Es ist wirklich toll, dass dieser Preis ins Leben gerufen wurde. Ich hoffe, dass er auch in den nächsten Jahren wieder verliehen wird.»
Shannon Senn
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