Walter Sonderer
gründete vor 21 Jahren die Toggenburger und See & Gaster Zeitung.
Olivia Broder war als Älplerin und Wirtin fünf Jahre mit viel Herzblut und Power auf der Alp Klosterberg tätig. Nun heisst es: «Tschüss zäme». Das möchte Olivia ein letztes Mal feiern.
Gommiswald Olivia Broder, ihre Familie sowie ihr Team hatten fünf superschöne, tolle und lustige Jahre auf der Alp Klosterberg. Nun hat Olivia sich entschieden, aufzuhören. «Und zwar, wenn es am schönsten ist», sagt sie. «Es stimmt genau so für mich.» Olivia beendet ihre Zeit auf dem Klosterberg mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es seien fünf schöne, aber auch intensive Jahre gewesen. Es machte ihr grossen Spass, Feste, Veranstaltungen, Geburtstage und Hochzeiten zu organisieren und durchzuführen. Auch musikalisch war immer für alle etwas dabei: Ländler, Schlager, Rock und Country. Der Klosterberg sei von vielen Leuten sehr gerne besucht worden, um zu feiern und zu geniessen.
Olivia hat in dieser Zeit viele tolle Menschen kennengelernt, aus denen sich richtige Freundschaften entwickelt haben. Sogar ihre grosse Liebe habe sie auf diese Weise kennengelernt. «Das macht mich sehr glücklich», sagt sie. «Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Gästen für die schönen und lustigen Momente, die wir auf der Alp zusammen erleben durften.» Ein weiterer Dank geht an ihre Eltern Priska und Werni sowie an das gesamte Team, das die Älplerin immer mit Vollgas unterstützte: «Ihr sind alli gröber, und so simmer alli zäme es super Team gsi!» Olivia betont, wie einwandfrei die Zusammenarbeit funktioniert habe und wie stolz sie darauf sei, den Klosterberg gemeinsam mit ihren Eltern zu einem tollen Ausflugsziel aufgebaut zu haben. Die bodenständige und unkomplizierte Art habe die Alp Klosterberg zu dem gemacht, was sie heute ist. «Und genau das mochten die Leute.» Olivia habe die Aufgabe als Älplerin und Wirtin sehr geschätzt. Mit ihrer fröhlichen und aufgestellten Art habe sie die Leute stets gut abholen können. Dies zeigte sich auch an den Besucherzahlen: Jahr für Jahr fanden mehr Gäste den Weg auf die Alp.
Am Samstag, 31. Oktober, feiern Olivia, ihre Familie sowie ihr Team ein Abschlussfest. Auf der Speisekarte stehen wie jedes Jahr Olivias hausgemachtes «Alpschwii-Voressen» sowie Schweinsbratwurst mit Zwiebelsauce und Spätzli. Ab 13 Uhr sorgen die Örgelibuebä für musikalische Unterhaltung. Um 19 Uhr übernimmt das Echo vom Stöcklichrüz. Gemeinsam mit den Gästen möchte sie ein Glas erheben auf die wunderbare Zeit und schöne Erinnerungen. «Die fünf Jahre Alpzeit waren für mich einer meiner schönsten Lebensabschnitte und ich werde
diese Zeit nie vergessen», sagt sie. Trotzdem sei die Entscheidung, aufzuhören, die richtige gewesen: «Denn man sollte immer das tun, was einem das Herz sagt und was für einen selbst stimmt.»
Olivia Broder mit Familie & Team
Lade Fotos..